Stellenausschreibung

 

Die Ortsgemeinde Ohmbach sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

 

Kita-Leitung (m/w/d) (Vollzeit, unbefristet)

für die kommunale Kindertagesstätte Villa Sonnenschein“ in 66903 Ohmbach.

 

Das sind Ihre Aufgaben:

  • Leitung der gesamten Einrichtung

  • Führung und Anleitung des pädagogischen Teams sowie der Hauswirtschafts- und Reinigungskraft

  • Umsetzung des Einrichtungskonzeptes und Weiterentwicklung (inkl. Schutzkonzept und

    Qualitätsmanagement)

  •  Zusammenarbeit mit dem Träger, den Erziehungsberechtigten und Vernetzung mit anderen Institutionen

  • Planung und Kontrolle der finanziellen Mittel

  • Mitarbeiterführung, Dienstplangestaltung, Urlaubs- und Abwesenheitskartei, Ausfalldokumentation etc.


    Wir erwarten:

  • eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum/zur
    Erzieher/Erzieherin mit staatlicher Anerkennung

  • mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im Elementarbereich

  • mindestens 2 Jahre Erfahrung als Gruppenleitung oder stellvertretende Kitaleitung

  • gute Kenntnisse in MS-Office

  • Wünschenswerterweise können Sie die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang zur Leitung einer Kindertagesstätte nachweisen.

  • Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Flexibilität

  • Aufgeschlossenheit, einen lebendigen Kindergartenalltag zu gestalten

  • Sensibilität und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Kindern

  • Freude und Interesse an guter Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Team


    Wir bieten:

  • Bei diesem interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz handelt es sich um eine unbefristete Vollzeitstelle, die ab dem 01.01.2021 vakant ist. Sie erhalten eine leistungsgerechte Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVÖD) in Entgeltgruppe S 9, inklusive aller im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen sowie zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten.

    Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
     

    Ihre Bewerbung

    Interessenten richten ihre Bewerbung bitte bis spätestens 07.12.2020 unter Beifügung der üblichen Unterlagen an die
     

    Verbandsgemeindeverwaltung
    Oberes Glantal Fachbereich 1A.2 – Personal
    Rathausstr. 8
    66901 Schönenberg-Kübelberg

    oder per Email an bewerbung@vgog.de (bevorzugt als PDF).
     

    Hinweis: Aus Kostengründen kann eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen grundsätzlich nicht erfolgen. Wir bitten daher keine Originale und keine Bewerbungsmappen oder Folien einzureichen. Die Verarbeitung der personenbezogenen Bewerberdaten richtet sich nach der DSGVO und dem Landesdatenschutzgesetz.
     

    Ohmbach, 06.11.2020
    Gez. Gerhard Kauf
    Ortsbürgermeister

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Allgemeinverfügung Landkreis Kusel

 

zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen aufgrund des Aufkommens von SARS-CoV--Infektionen in Rheinland-Pfalz

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Es muss alles dafür getan werden, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Deshalb sind erhöhte Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung erforderlich.

Nach § 28 Absatz 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:

 

  1. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind:

    • alle Bars, Clubs, Discotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,

    • Theater,Opern,Konzerthäuser,MuseenundähnlicheEinrichtungen,

    • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeitund Tierparks und Anbieter von

      Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen,

      Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,

    • Prostitutionsstätten,BordelleundähnlicheEinrichtungen,

    • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanla-

      gen, Schwimmund Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche

      Einrichtungen,

    • Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center,

    • Spielplätze.

  2. Diese Regelung gilt nicht für Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Wo- chenmärkte, Abholund Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitäts- häuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbauund Tierbe- darfsmärkte und der Großhandel. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtun- gen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene (z.B. Bereitstellung von Desinfektions- mittel) und zur Steuerung des Zutritts, um Warteschlangen zu vermeiden (z.B. Einlasskontrollen). Dienstleister und Handwerker können weiterhin ihre Tätig- keit ausüben, sofern sie die erforderlichen Schutzmaßnahmen gewährleisten können. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der hygienischen Anforderungen geöffnet.

  1. Der Zugang zu Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels ist zu be- schränken und nur unter der Auflage zulässig, dass Hygienevorschriften ein- gehalten und Hinweise ausgehängt werden, die Besucherzahl reglementiert wird und Abstände zwischen den Tischen 2 Meter betragen. Die Öffnungszei- ten von Restaurants und Speisegaststätten werden auf 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr begrenzt.

  2. Übernachtungsangebote im Hotelgewerbe sind nur zu notwendigen und aus- drücklich nicht zu touristischen Zwecken zulässig.

  3. Verbotensind

    1. Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sportund Freizeiteinrichtun-

      gen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Mu- sikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtun- gen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen,

    2. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

  4. Veranstaltungen sind untersagt. Ein Ausnahmevorbehalt ist nicht zulässig

  5. DieMaßnahmennachZiff.1bis6geltenab18.März2020,0:00Uhr.

  6. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG sowie die Strafvorschrift

    des § 74 IfSG wird hingewiesen.

  7. Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt

    gegeben und tritt mit ihrer Bekanntgabe in Kraft.

  8. Die Maßnahmen sind bis 19. April 2020 befristet.

 

Begründung

Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der sehr dynamischen Entwicklung ist es erforderlich, weitere kontaktreduzierende Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitungsdynamik zu unterbrechen. Die Maßnahmen des Erlasses sind zu einer weiteren Verzögerung der Infektionsdynamik beizutragen.

Die Kreisordnungsbehörden haben als zuständige Behörde im Sinne des Infektionsschutzgesetzes dafür Sorge zu tragen, dass notwendige Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 getroffen werden.

Durch den vorherrschenden Übertragungsweg von SARS-CoV-2 über Tröpfchen, z.B. durch Husten, Niesen, und durch teils mild erkrankte oder auch asymptomatisch infizierte Personen kann es zu Übertragungen von Mensch-zu-Mensch kommen.

Rheinland-Pfalz grenzt an mehrere Risikogebiete bzw. besonders betroffene Gebiete (im Norden Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen, im Süden an das Departement Grand Est), in denen die Krankheit besonders häufig auftritt.

Bei größeren Menschenansammlungen lässt sich die Gefahr einer Virusübertragung angesichts des aktuellen Verlaufs an Infektionen mit SARS-CoV-2 nicht sicher beurteilen. Dafür spricht die heterogene, nicht vollständig zu überblickende Zusammensetzung und Herkunft der Teilnehmenden sowie die bei solchen Menschenansammlungen regelmäßig zu befürchtende Durchmischung und Nähe der Teilnehmenden. Darüber hinaus wird bei einer höheren Teilnehmerzahl eine vollständige und zuverlässige Erfassung der für eine etwaige Rückverfolgung der Teilnehmenden notwendigen persönlichen Daten schwer zu gewährleisten sein.

 

Zu Ziff. 1 5

Die Maßnahmen sind erforderlich, da damit zu rechnen ist, dass hier eine Vielzahl von Menschen aufeinandertreffen und eine weitere Übertragung der Krankheit ermöglicht wird.

Um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass die in Ziffer 3 genannten Einrichtungen geöffnet bleiben. Dabei soll der Aufenthalt zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs ermöglicht werden.

 

Zu Ziff. 6

Regelmäßig werden auf größeren Veranstaltungen auch vulnerable Gruppen (insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem) in nicht unerheblicher Zahl zu erwarten sein. Ebenso kann nicht sicher gewährleistet werden, dass insbesondere die notwendigen Hygieneanforderungen durchweg eingehalten werden, selbst wenn diese im Vorfeld der Veranstaltung dem Veranstalter im Wege der Auflage aufgegeben wurden.

Es erscheint daher sachgerecht, von einer Durchführung von Veranstaltungen abzusehen.

Der Veranstaltungsbegriff ist dabei grundsätzlich weit zu fassen. Er umfasst sämtliche öffentliche und nicht-öffentliche Ansammlungen von Menschen an einem

gemeinsamen Ort. Die Allgemeinverfügung bezieht sich auch auf sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen.

Hierunter fallen auch Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.

Gemäß der Gesetzesbegründung (BT-Drs. 14/2530) ermöglicht § 28 Abs. 1 IfSG die Anordnung von Maßnahmen gegenüber einzelnen wie mehreren Personen. Bei Menschenansammlungen können Krankheitserreger besonders leicht übertragen werden. Deshalb ist hier die Einschränkung von Freiheitsrechten in speziellen Fällen gerechtfertigt.

Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ist die Allgemeinverfügung zeitlich befristet.

 

Die Kreisordnungsbehörde ist nach § 2 der Landesverordnung zur Durchführung des Infektionsschutzgesetzes (GVBl. 2010, 55) die zuständige Behörde im Sinne des IfSG und nach § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG für den Erlass von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten zuständig.

 

Die Allgemeinverfügung ist kraft Gesetzes sofort vollziehbar nach § 28 Absatz 3 IfSG in Verbindung mit § 16 Absatz 8 IfSG. Rechtsbehelfe haben somit keine aufschiebende Wirkung.

Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (GVBl. 1976, 308) in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei der Kreisverwaltung Kusel einzulegen. Der Widerspruch kann

 

1. schriftlich oder zur Niederschrift bei der Kreisverwaltung Kusel, Trierer Str. 49-51, 66869 Kusel

 

2. durch E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur1 an: kv- ku- sel@poststelle.rlp.de

 

Fußnote:
1 vgl. Artikel 3 Nr. 12 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über

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elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG (ABl. EU Nr. L 257 S. 73)

erhoben werden.

 

Weiterer Hinweis:
Für die Erhebung eines Widerspruchs in elektronische Form steht Ihnen ausschließlich die zentrale EMail
-Adresse der Kreisverwaltung Kusel: kvkusel@poststelle.rlp.de zur Verfügung. Alle anderen bekannten E-Mail Adressen der Kreisverwaltung Kusel, von deren Ämtern und Dienststelle sowie
personenbezogene E
-Mail-Adressen und E-Mail Kontaktformulare stellen keine rechtverbindliche elektronische Kommunikation mit der Kreisverwaltung Kusel dar. Zusätzliche Informationen hierzu finden Sie im Impressum unter www.landkreiskusel.de.